Decker Weimer Family

Die Decker Weimer  Family

Liebe  Besucher unserer Homepage, viel Spass beim Stöbern in unseren Erlebnissen und in unserem aufregenden Leben einer großen Familie


Wir sind eine ganz normale Familie, Mama, Papa,7 Kinder, ein Hund und eine Katze. Normal? Das heißt eigentlich maximal 2 Kinder. Nun fühlen wir uns eigentlich ziemlich normal, die meiste Zeit wenigstens. Ein kleiner Vorteil für uns als "XXL Familie" war bis vor Kurzem unser Wohnort. Wir lebten in Frankreich, genauer gesagt im Elsass, und da ist die Geburtenrate wesentlich höher als in Deutschland und man trifft öfters auf Familien mit mehr als zwei Kinder. Nun sind wir wieder zurück in Deutschland, genauer gesagt im Schwabenland in der Nähe von Heilbronn. Ein Leben als XXL Familie hat Vor- aber auch Nachteile. Über die Nachteile müssen wir sehr lange nachdenken, deshalb erst mal die Vorteile.

Jeder Tag bringt wenigstens eine Überraschung.

Es gibt eigentlich nie jemand der Familie, der einsam ist.

Jeden Tag erleben wir neue Sachen.

Jeden Tag lernen wir voneinander neue Dinge.

Solidarität und Verständnis.

Hilfe und Unterstützung.

Gemeinsames Kochen und Mahlzeiten an einem grossen Tisch.

Selbst organisierte Feten.

Wir wissen ja was Sie jetzt denken und Sie haben ja recht. Wo bleibt denn da die Individualität, die persönlichen Freiräume?

Die schafft sich ein jeder selber und zwar mit Erfolg. Da jeder mal das Bedürfnis hat für sich zu sein, in Ruhe ein Buch zu lesen, zu malen, zu basteln, einfach mal nichts zu tun, die Gedanken baumeln zu lassen. Das ist das normalste in der Welt und jeder findet die Zeit und den Ort dies zu tun.

Aber lassen Sie sich versichern, sowie auch nur einer der Familie fehlt fragen alle nach ihm. Spätestens am Tisch wenn dann alle wieder zusammen sind, haben alle wieder die Gelegenheit über alles erlebte zu diskutieren.


Das Leben in einer grossen Familie ist zudem eine Herausforderung für alle Mitglieder der Familie. Die Eltern müssen sehr flexibel sein. Es kommen manchmal mehrere Ereignisse auf einmal; einer hat eine Frage zur Matematikaufgabe, der andere möchte die neueste Kreation, die er gemalt hat zeigen und der dritte ist gerade dabei herauszufinden ob sein kleines Segelschiff der Klospülung trotzen wird. Ganz davon zu schweigen, dass die beiden kleinsten gerade dabei sind auf dem Skateboard auf dem Bauch liegend den Berg versuchen runter zu fahren. Da heißt es kühlen Kopf bewaren, Prioritäten setzen und möglichst schnell die richtigen Entscheidungen treffen. Eltern sind eigentlich die perfekten Unternehmer. Flexibel, entscheidungsfähig, extrem belastbar und unermüdlich.


Und eine Großfamilie ist wie ein kleines Unternehmen. Wir wissen was Sie jetzt denken und Sie haben ja vollkommen recht. Eine siebenköpfige Familie ist keine Großfamilie. Wir kommen uns aber egal wo wir auftauchen immens vor.

Hier einige Beispiele aus unserem täglichen Leben:


Beispiel Supermarkt.

Schon die Vorbereitungen zum Einkauf wird zu einer logistischen Leistung. Einkaufzettel schreiben, überlegen wo es was zu einem akzeptablen Preis gibt, die Läden auswählen die uns überhaupt noch ertragen, die Frage wer geht alles mit und so weiter.


Dann kommt das eigentliche Abenteuer, der Einkauf an sich. Auf dem Parkplatz angekommen stellt sich die Frage ein oder zwei Einkaufswagen. Dann der geplante Gang durch alle Abteilungen, hoffentlich nichts vergessen und wenn dann beide Wagen fast überquellen ab zur Kasse. Jetzt nur niemand in die Augen schauen, denn das Grauen ist bei allen zu sehen. Gleichzeitig die Hoffnung vorgelassen zu werden.

Wir wissen ja was Sie denken, und Sie haben ja recht. Man kann ja schon jemand vorbeilassen wenn er nur ein paar Sachen zu bezahlen hat, aber wir möchten ja auch irgendwann heimkommen. So muss man sich dann halt ein dickes Fell zulegen und die abfälligen Bemerkungen einfach überhören. Endlich bezahlt ist es lange noch nicht zu Ende.


Dann muss alles in unserem Auto gut verstaut werden und die Rasselbande muss durchgezählt werden. Daheim werden nochmals alle auf die Probe gestellt, denn alles muss an seinen Platz. Wenn dann noch jeder mitarbeitet geht das recht flott, aber am Ende sind alle ziemlich kaputt.


Beispiel Schule. Es fällt uns nicht ganz leicht über dieses Thema zu schreiben, denn wir haben schon viel Erfahrung auf diesem Gebiet gesammelt.

Wir haben Kinder in jeder Stufe, Daniel ging aufs Lycee, Sophie aufs Collège (vergleichbar mit einer deutschen Gesamtschule) dann aufs Lycee und letztlich noch auf das Gymnasium in Deutschland, Sarah geht mittlerweile auch auf das deutsche Gymnasium und Alexandra und Benjamin auf die Realschule. David hatte das Vergnügen noch ein Jahr in die Ecole Maternelle zu gehen, dann in den deutschen Kindergarten und jetz in die Grundschule.


Zusätzlich haben wir Erfahrung mit Fernunterricht gesammelt, und es war eine sehr positive. Die Kinder haben intensiver gearbeitet und wesentlich mehr gelernt. Der negative Nachgeschmack war dann eher das ewige Geunke der Familie, die nicht so recht glauben wollte, dass es sich dabei um eine regelrechte Schule handelt.